Auf dem Berg

Zum Abschied noch einen Schnaps
Damit es dir nicht so leicht fällt
Wenn du steigst ins Tal hinab.
Und dir unten einfällt,
wie schön die Zeit da oben war.

Auf dem Berg

Speckbrot-Jausen auf der Hütte,
Ein Radler oder einen Wein,
Den schenkt sie dir dort gerne ein
Zum Gespräch brauchst keine Bitte.

Man begegnet sich du man spricht.
„Wo kommst du her, wo gehst du hin?“
Was du unten machst, zählt nicht
Es ist was ist und das macht Sinn.
Fast jeder hat Geschichten mit dabei.
Pack sie aus, wenn dir ist danach.
Man hört dir zu, wenn du was sagst.
Oder schweig – das ist einerlei.

Die Zeit vergeht ohne Eile,
Und die Entscheidung für dich naht:
Machst du dich wieder auf den Pfad,
– oder bleib noch eine Weile.
Hat man noch ein Lager dort für dich bereit,
Wirst dich vielleicht entscheiden,
Heute nicht mehr hinabzusteigen.
Bleibst bis der neue Tag anbricht.

Wenn der Rucksack wird gepackt,
Für den Abstieg in das Tal
Zur Wiederkehr ein andermal.
„Auf Wiedersehn“ du deshalb sagst.

Zum Abschied noch einen Schnaps
Damit es dir nicht so leicht fällt
Wenn du steigst ins Tal hinab.
Und dir unten einfällt,
wie schön die Zeit da oben war.
Und du nächstens wiederkehrst
Und du ein erneutes Mal erfährst,
Was ist so herrlich und klar.

Schwab 20/08/02

Autor: schwabsw

... das erfahrt ihr schon noch!

Ein Gedanke zu „Auf dem Berg“

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