Sterben in Raten

Der stirbt in Raten
der Sklave der Gewohnheit ist,
jeden Tag die gleichen Wege geht,
seine Marke nicht wechselt,
neue Farben nichtzu tragen wagt,
nicht mit dem spricht, den er nicht kennt.

Der stirbt in Raten
der die Leidenschaft meidet
der Schwarz lieber sieht als Weiß
oder nur die Punkte sieht auf den „i’s“
der nicht die Emotionen kennt
die die Augen zum Leuchten bringen
die das Gähnen zum Lächeln zwingen
die das Herz höher schlagen lassen
trotz aller Irrtümer des Gefühls.

Der stirbt in Raten
der nichts auf den Kopf stellt
unzufrieden seine Arbeit macht
seine Sicherheit nicht riskiert
um seinem Traum zu folgen
der es ständig vermeidet
wenigstens einmal im Leben
den klugen Ratschlägen zu entrinnen.

Der stirbt in Raten
der nicht reist,
der nicht liest,
der keine Musik hört
der sich selbst keine Gnade gönnt.

Der stirbt langsam,
der die Selbstliebe zerstört,
der jede Hilfe von sich weist.

Der stirbt in Raten
der sich täglich nur beschwert.
über Unglück, den Regen, das Wetter.

Der stirbt in Raten,
der ein Projekt aufgibt
bevor es beginnt,
der keine Fragen stellt
zu dem er nichts weiß,
der nicht antwortet
wenn man ihn fragt.
er aber etwas zu sagen weiß.

Umgehe den Tod in kleinen Raten
erinnere immer daran, dass wir leben
diese Anstrengung
ist weitaus größer
als einfach zu atmen.

Nur die glühende Geduld
bringt uns zum Ziel
des wunderbaren Glücks.

Autor: schwabsw

... das erfahrt ihr schon noch!

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