Cux

J.R.Vor Cux im Hafen liegt sein Kutter.
In der Kaserne holt er sein Futter.
Der Krieg tobt nicht an diesem Ort.
Sie rundern oft hinaus,
Doch Minen machen sie nicht aus.
So war’s in Cux an der Elbe dort.

In die Dünen zog der Kommandant.
Wanderte dort stundenlang.
Fand dort Federn, Steine, Nattern;
Ringelblumen und kein Moos.
Was der Sammler konnt‘ ergattern,
In der Kaserne wird er’s wieder los.

Dinge kann er gern verlieren.
Er findet und gibt sie wieder auf.
Auch in Worten sich gerieren:
Er findet und schreibt sie auf.

Zu Minen werden seine Zeilen
Explodieren, wenn er sie spricht.
Schön rund kann er sie feilen.
Vom Leuchtturm strahlt sein Licht.

In Cux er seinen Namen fand.
Auch die Nattern fanden ihren Platz.
Sie ringeln sich – vor Lachen! – nicht mehr im Sand.
Nun ist er der – der Ringelnatz!

Siegbert Schwab 19/07

Autor: schwabsw

... das erfahrt ihr schon noch!

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